Corporate Social Responsibility


Praxisgerecht, wirtschaftlich sinnvoll und wirksam

Es gibt verschiedene Wege, sich als Unternehmen dem Thema Corporate Social Responsibility zu nähern. Theoretisch über den Managementstandard ONR 192500, der die Leitlinien der ISO 26000 für die Wahrung gesellschaftlicher Verantwortung übernimmt. Überschießend (besonders für kleine Unternehmen) auf Basis der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (siehe Beitrag Sustainable Development Goals). Oder praxisgerecht mit Hausverstand, also auf Basis eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen betriebswirtschaftlichen Aspekten, gemeinsam erarbeiteten nachhaltigen Kriterien und dem wirkungsvollen Umsetzen in den Geschäftsalltag.

CSR soll kein bürokratisches Monster gebären, sondern einen praxisnahen Weg bereiten, der von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aktiv und mit Freude beschritten wird. Unser Sustainable CONSULTING konzentriert sich daher auf die „Methode Hausverstand“.

Insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen, die auch mit beschränkten personellen, organisatorischen und finanziellen Ressourcen nachhaltige Verantwortung übernehmen möchten, führt die „Methode Hausverstand“ vergleichsweise schnell zu sichtbaren Ergebnissen. Sie hält sich so wenig wie möglich mit der Theorie auf, sondern steigt früh in die individuelle und machbare Praxis ein.


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Selbstverständlich erfinden wir das CSR-Rad nicht neu, sondern orientieren uns an anerkannten Standards, wie beispielsweise den Prinzipien des UN Global Compact, die (Eigenangaben zufolge) weltweit größte und wichtigste Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung. Die zehn Prinzipien lauten:

Menschenrechte

  • Prinzip 1: Unternehmen sollen den Schutz der internationalen Menschenrechte innerhalb ihres Einflussbereichs unterstützen und achten und
  • Prinzip 2: sicherstellen, dass sie sich nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig machen.

Arbeitsnormen

  • Prinzip 3: Unternehmen sollen die Vereinigungsfreiheit und die wirksame Anerkennung des Rechts auf Kollektivverhandlungen wahren sowie ferner für
  • Prinzip 4: die Beseitigung aller Formen der Zwangsarbeit,
  • Prinzip 5: die Abschaffung der Kinderarbeit und
  • Prinzip 6: die Beseitigung von Diskriminierung bei Anstellung und Beschäftigung eintreten.

Umweltschutz

  • Prinzip 7: Unternehmen sollen im Umgang mit Umweltproblemen einen vorsorgenden Ansatz unterstützen,
  • Prinzip 8: Initiativen ergreifen, um ein größeres Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt zu erzeugen, und
  • Prinzip 9: die Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien fördern

Korruptionsbekämpfung

  • Prinzip 10: Unternehmen sollen gegen alle Arten der Korruption eintreten, einschließlich Erpressung und Bestechung.

Diese zehn Prinzipien orientieren sich mehr am unternehmerischen Alltag auch kleiner Unternehmen als statische Normen oder globale Ziele wie „Den Hunger beenden (…)“. Sie adressieren mit Formulierungen wie „innerhalb ihres Einflussbereichs“, „Initiativen ergreifen“ und „fördern“ das für (auch kleine und kleinste) Unternehmen tatsächlich und angemessen Machbare.

Maßnahmen und Handlungen für mehr nachhaltige Verantwortung können und sollen sich aus unserer Sicht, soweit sinnvoll, auch auf den privaten Lebensbereich ausdehnen. Denn ebenso wie sich CSR auf das ganze Unternehmen mit all seinen Geschäftsbereichen und Mitarbeitern erstreckt, tragen nachhaltige Aktivitäten, die beruflich ebenso wie privat gelebt werden, zur generellen Glaubwürdigkeit bei.


Zeigen Sie mit Ihrem Unternehmen nachhaltige und soziale Verantwortung!

Wir beraten und begleiten Sie gerne dabei.
Für eine unverbindliche Anfrage erreichen Sie uns wie folgt:

E-Mail: a.dolezal@sustainable-entrepreneur.at
oder consulting@andreasdolezal.at

Telefon: +43 664 844 60 90


Quellen:

Global Compact Netzwerk Österreich, www.globalcompact.at, „10 Prinzipien des UN Global Compact“, abgerufen am 13. Dezember 2021