Energie sparen im Homeoffice (1)

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Energiespar-Tipps fürs Homeoffice

Homeoffice liegt im Trend. Nicht nur in Pandemie-Zeiten zur Kontaktbeschränkung. Viele von uns haben die Vorteile von Homeoffice mittlerweile sehr zu schätzen gelernt. Viele Arbeiten werden wohl auch zukünftig von zu Hause aus erledigt werden. Auch im Homeoffice können wir unseren persönlichen CO2-Fußabdruck reduzieren. Daher hier im Folgenden ein paar Energiespar-Tipps fürs Homeoffice.

Bedarfsgerecht und passend dimensioniert

Je besser die Ausstattung und Leistung von elektronischen Geräten, wie Laptop, Monitor, Drucker usw., sind, desto mehr Strom verbrauchen diese unverzichtbaren Geräte in der Regel auch. Überlegen Sie sich daher schon vor dem Kauf, welche Aufgaben Sie mit welchen Anwendungen im Homeoffice erledigen und welche (Leistungs-)Anforderungen an die technische Ausstattung gestellt werden. Wählen Sie angemessene und nicht überdimensionierte IT-Geräte.

Als „Pi mal Daumen“-Faustregel gilt: Je kleiner das Gerät, desto niedriger ist der Stromverbrauch. Wenn Sie Ihre täglichen Aufgaben mit einfachen Standard-Anwendungen, wie beispielsweise E-Mail, Textverarbeitung und Internet, erledigen können, dann genügt ein vergleichsweise leistungsarmer PC oder Laptop. Mobile Geräte sind grundsätzlich schon deswegen auf Energieeffizienz getrimmt, damit der Akku möglichst lange hält. Anders ist das natürlich, wenn Sie zum Beispiel leistungsintensive Bildbearbeitungsprogramme nutzen.

Auch beim Monitor gilt: Je größer, desto höher ist der Stromverbrauch. Unabhängig davon gibt es große Unterschiede von Monitor zu Monitor. Achten Sie daher gleich beim Kauf auf einen möglichst geringen Stromverbrauch.

Energieeffizient arbeiten

Über die Energiemanagement-Optionen können Sie festlegen, dass sich Ihre Geräte oder einzelne Komponenten, wie der Monitor, nach einer bestimmten Zeit (zum Beispiel drei oder fünf Minuten) automatisch in den Energiespar- bzw. Stand-by-Modus versetzen. Benötigen Sie Ihre Geräte für längere Zeit nicht, weil Sie beispielsweise Mittagspause machen oder zu einem Termin müssen, schalten Sie Ihre Geräte ganz ab.

Auch im Betrieb lässt sich Energie sparen. Wählen Sie die richtige bzw. angenehmste Bildschirmhelligkeit am Laptop und Monitor. Nicht immer müssen es volle 100 Prozent sein. Schließen Sie Programme und Anwendungen, die Sie gerade nicht verwenden. Schließen Sie auch Internetseiten, die Sie gerade nicht benötigen (oder schließen Sie Ihren Browser komplett, so lange Sie keine Informationen aus dem Internet benötigen). Viele Internetseiten führen laufend einen automatischen Refresh durch, der – nicht viel, aber in Summe dann doch – zusätzliche Energie verbraucht.

Lassen Sie Ihren Drucker und Scanner nicht permanent im Stand-by-Modus laufen. Oft befinden sich diese Gräte stunden- oder tagelang im Bereitschaftsmodus, der unnötig Energie kostet. Lassen Sie Ihren Drucker grundsätzlich ausgeschaltet und sammeln Sie, zum Beispiel im Laufe eines Arbeitstages, Ihre Druckaufträge, sodass Sie alle auf einmal durchführen können.

Stand-by-Modus ist generell ein Stromfresser, nicht nur bei Geräten im Homeoffice. Denn auch im Stand-by-Modus verbrauchen Elektrogeräte viel Energie. Trennen Sie vor allem ältere Geräte immer vollständig vom Netz, wenn diese nicht benötigt werden. Nutzen Sie eine Steckdosenleiste mit Netzschalter, damit können Sie alle darüber mit Strom versorgten Geräte auf einmal vom Netz nehmen.

Denken Sie dabei auch an Ihren WLAN-Router, der nicht zwingend die ganze Nacht über aktiv sein muss. Gönnen Sie Ihrem Router auch mal eine Pause. Dazu können Sie auch eine Zeitschaltuhr verwenden. Stecken Sie auch die Ladegeräte für Smartphone und Laptop konsequent ab. Auch damit können Sie CO2 einsparen.


Lesen Sie auch Teil 2 der Energiespar-Tipps fürs Homeoffice!


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